Classic

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DER BMW GROUP CLASSIC NEWSLETTER #19_2020.

4. Mai 2020

STORY DER WOCHE

01

EIN FUTURISTISCHER KLASSIKER, DER IMMER NOCH VERBLÜFFT.

Völlige Verblüffung ist bei Motor-Messen selten zu beobachten, was immer die Hersteller sich auch einfallen lassen. Als 1992 der Motorroller BMW C1 als Designstudie enthüllt wurde, war die Überraschung jedoch perfekt. Rund geschwungene Schutzbügel über einem Roller, der Fahrer, wenn er mag, im Straßenanzug und ohne Helm – das war kühn gedacht und technisch anspruchsvoll umgesetzt. Bis 2004 wurden annähernd 34 000 Exemplare des BMW C1 produziert. Viele von ihnen werden heute von Liebhabern mit Hingabe gepflegt und sorgen immer noch für Verblüffung. „Der Unerwartete“, wie der BMW C1 im Blog classic#heart genannt wird, hat sich zu einem futuristischen Klassiker entwickelt.

BMW GROUP CLASSIC CLIPS

2

ENTSCHLEUNIGUNG IN DEN 50ERN: WAS SO ALLES MIT DER ISETTA GING.

Der Schauplatz der Videoclip-Reihe „Inside BMW Group Classic“ verlagert sich von der Fahrzeugsammlung an der Moosacher Straße ins große BMW Museum. Dort zeigt Ralph Huber, Leiter BMW Museum und Kommunikation BMW Group Classic, seine Lieblingsplätze. Der erste Flugzeugmotor (1916), das erste Motorrad (1923), das erste Automobil (1929) – klar, das muss man sehen. Hubers eigentlicher Favorit fällt eher in die Rubrik „Geheimtipp“: ein Raum für den Kleinstwagen BMW Isetta und alles, was man mit dem so anstellen konnte. Eine Fotowand mit „user generated content der 50er-Jahre“ (so der launige Kommentar) zeigt Hochzeiten, Ausflüge, Alpenüberquerungen und das beeindruckende Ensemble des maximal 13 PS starken-„Motocoupés“ mit angehängtem Wohnwagen. Das muss wahre Entschleunigung gewesen sein . . . 

90 JAHRE BMW ROADSTER

EIN KANTIGES UNIKAT: DER BMW 3200 MICHELOTTI.

Es braucht schon eine Menge Selbstbewusstsein, ein hinreißendes Automobil wie den Roadster BMW 507 verbessern zu wollen. Der Italiener Giovanni Michelotti war allerdings schon berühmt für gelungene Entwürfe, die er für renommierte Marken gefertigt hatte. Auch mit der Neu-Interpretationen glorreicher Sportwagen hatte sich Michelotti längst Anerkennung erworben, als er 1957 ein neues Kleid für den BMW 507 skizzierte – kantig statt geschwungen, aggressiver im Ausdruck. Sein Prototyp aus dem Jahr 1959 hat eine bewegte Geschichte, in der der Earl of Chichester und die Blackhawk Collection in Kalifornien auftauchen. Seit 2004 ist der BMW 3200 Michelotti Vignale im Besitz der BMW Group Classic.

BMW GROUP CLASSIC CLUBS

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DIE LIEBE DER AMERIKANER FÜR DAS PRÄDIKAT „VINTAGE“.

Das Logo verrät einiges über die Ursprünge des Clubs: Es zeigt eindeutig einen BMW 328, den ersten echten Sportwagen der Marke. Die Gründer des BMW Classic Car Club of America hatten in den späten 70er-Jahren ein Faible für die Vorkriegsmodelle der Marke, lange war der Begriff „vintage“ Teil des Clubnamens. Natürlich ist inzwischen alles im Blick, was bis in die frühen 90er-Jahre geschah, doch die Internetseite und das vierteljährlich erscheinende Magazin „The Ultimate Classic“ verraten, dass immer noch die ganz alten Schönheiten geschätzt werden. Das Einzugsgebiet in der 28-fachen Größe Deutschlands macht das Club-Leben für gut 400 Mitglieder nicht ganz einfach – aber wozu ist man glänzend motorisiert?

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