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DER BMW GROUP CLASSIC NEWSLETTER #10_2021.

16. Juli 2021

STORY DER WOCHE

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60 JAHRE MINI COOPER: GEBURTSSTUNDE EINER RENNSPORT-LEGENDE.

Als John Cooper 1955 als Erster im Formel-2-Motorsport einen Rennwagen mit Mittelmotor einsetzt, rieben sich die Konkurrenten die Augen. Bis dahin dominierten in der Formel-Klasse Fahrzeuge mit Frontmotor. Doch Cooper erkannte, dass ein sauber austariertes Auto besser zu fahren ist, wendiger und so auch schneller wird. Schon als Kind hatte John Cooper die Welt des Motorsports kennengelernt. Er absolvierte eine Ausbildung zum Werkzeugmacher und gründete 1946 gemeinsam mit seinem Vater Charles Cooper, einem angesehenen Motoreningenieur, die Cooper Car Company, die Fahrzeuge in nahezu allen Formel-Klassen entwickelte, baute und betreute. So lernte er auch den Ingenieur Alec Issigonis kennen. Cooper und Issigonis verstanden sich auf Anhieb, hielten Kontakt und befruchteten einander mit Ideen. 1958 lud Alec Issigonis John Cooper zu einer Probefahrt in einem von ihm konstruierten Kleinwagen mit quer liegendem Frontmotor ein. Für die damalige Zeit war dieses Konzept eine Revolution. Cooper erkannte sofort das Potenzial des Fronttrieblers mit dem niedrigen Schwerpunkt und den kleinen Rädern, der im Jahr darauf als Morris Mini-Minor und als Austin Seven auf den Markt kam. Auf Initiative John Coopers entstand bald darauf eine Kleinserie von 1000 Fahrzeugen, deren modifizierter und im Hubraum auf 1,0 Liter erweiterter Motor eine Leistung von 55 PS erzeugte. Das Ergebnis dieser Entwicklungsarbeit wurde im September 1961 präsentiert: der erste Mini Cooper. Die Reaktionen auf das Auto waren euphorisch – und ließen nur einen Änderungswunsch offen: noch mehr Leistung. Issigonis und Cooper vergrößerten den Hubraum auf 1071 Kubikzentimeter, was in einer maximalen Leistung von 70 PS resultierte. Damit wurde der Mini Cooper S nicht nur auf der Straße zu einer Ausnahmeerscheinung. Der Klassensieg für den Finnen Rauno Aaltonen bei der Rallye Monte Carlo 1963 war Auftakt für eine beispiellose Erfolgsserie im Motorsport. Sie gipfelte in den drei Gesamtsiegen bei der Rallye Monte Carlo in den Jahren 1964, 1965 und 1967.

BMW GROUP CLASSIC INSIDE

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GEHEIME DESIGN-STUDIE ENTÜLLT: BMW ZBF 7ER PROTOTYP.

Die Reihe „Inside BMW Group Classic” präsentiert diesmal ein Design-Projekt, das die geheimen Garagen der BMW Group bisher nie verlassen hat: den BMW ZBF 7er Prototyp – eine Studie, die 1996 entstanden ist und aus Alublech handgeformt wurde. „ZBF“ steht für „Zukünftige BMW Familie“. Mehrere BMW Designer waren damals an dem Projekt beteiligt. Jeder sollte eine zukünftige Generation von BMW Kernprodukten interpretieren. Der BMW 7er ZBF war sozusagen die Visualisierung eines künftigen 7ers. Ganz deutlich zu sehen: Das Exterieur präsentiert sich als Oberklasse-Luxuslimousine mit neuen Proportionen und viel Präsenz. Insgesamt erscheint die Studie dank der ausgestellten Radhäuser, der konturierten Motorhaube, asymmetrischen Doppelscheinwerfern und der langgezogenen Niere sehr bullig. Im Innenraum des BMW 7er ZBF lag die Betonung auf Luxus für vier Passagiere. Erstmals ist hier auch eine frühe Version des Bediensystems BMW iDrive zu sehen, das 1999 in der Studie BMW Z9 vorgestellt und 2001 im BMW 7er der vierten Generation erstmals in Serie verbaut wurde. Aber sehen Sie selbst. Mit dem heutigen Wissen um die Modellhistorie ist ein Blick auf unbekannte Fahrzeugstudien umso faszinierender.

AUS DEM BMW GROUP CLASSIC ARCHIV

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KOMPAKTE FAHRFREUDE MIT TURBO-POWER EINST UND JETZT.

Im Rahmen der IAA Mobility 2021 in München hat das neue BMW 2er Coupé seinen ersten großen Auftritt in Deutschland. Vor 48 Jahren und ebenfalls auf der Internationalen Automobil-Ausstellung erregte schon einmal ein kompakter BMW mit zwei Türen, vier Sitzplätzen und Hinterradantrieb die Aufmerksamkeit des Publikums. Damals war es das Aufladesystem für den Vierzylinder-Motor des BMW 2002 turbo, das für Erstaunen sorgte. Erstmals wurde diese im Rennsport bereits bewährte Methode zur Leistungssteigerung in einem Serienautomobil eingesetzt. Aus den 130 PS des BMW 2002 tii wurden dank dieser Pionierleistung 170 PS. Der BMW 2002 turbo beschleunigte so in weniger als sieben Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreichte ein Spitzentempo von 211 km/h. Heute ist BMW TwinPower Turbo Technologie Standard, kompakte Abmessungen und angetriebene Hinterräder leisten noch immer ihren Beitrag zu Fahrfreude im Zeichen der Ziffer 2. Die sportlichste Version des neuen BMW 2er Coupé enteilt ihrer Konkurrenz nun mit einem Reihensechszylinder-Motor und Allradantrieb.

MEET BMW GROUP CLASSIC

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INTERNATIONAL MINI MEETING: #FACESOFIMM ZEIGT DIE SCHÖNSTEN BILDER DER MINI COMMUNITY.

Seit vier Jahrzehnten findet das legendäre International Mini Meeting, kurz IMM, statt. Hier treffen sich jährlich an wechselnden Locations Fans der Marke aus der ganzen Welt. Weil das IMM aus gegebenem Anlass um ein Jahr verschoben werden musste (26. bis 30. Mai 2022 in Geiselwind, Bayern), gab es auf Instagram einen Aufruf zu einem virtuellen IMM. Unter dem Hashtag #FacesofIMM war die weltweite MINI Community aufgerufen, Fotos und Videos einzuschicken. Aus den Einsendungen ist ein buntes Kaleidoskop jenes MINI Feelings entstanden, das die Fans des classic Mini und des modernen MINI in aller Welt miteinander verbindet.